Sensoren
Allgemeine Informationen¶
Die Evrlast Plattform hat verschiedene Arten von Sensoren. Jede Art von Sensoren hat ihre eigenen Besonderheiten.
| Art | Besonderheit |
|---|---|
| Physisch | Sensoren die direkt auf der Platine verbaut sind |
| Generisch | Sensoren die über die Flex-4 Platine angebunden sind |
| Virtuell | Sensoren die basierend auf jede andere Art von Sensoren erstellt werden kann |
| Extern | Sensoren die Daten von externen Plattformen senden |
Jede Sensorart unterstützt die selben Features, wie Limit-Benachrichtigungen, Datenweiterleitung per MQTT, Messfehlerbereinigung, usw.
Im Bereich „Sensoren“ können vorhandene physische Sensoren konfiguriert werden:
- Sichtbarkeit: Ist der Schalter aktiv, kann der Sensor in der Übersicht zu dem Gerät und im Graph zur Anzeige ausgewählt werden.
- Benachrichtigungen: Stellen Sie Grenzwerte zu einem Sensor ein und lassen Sie sich entsprechend benachrichtigen.
- Löschen von Datenpunkten: Sie können einzelne oder mehrere Datenpunkte für einen Sensor löschen.
Sie können hier weitere virtuelle Sensoren anlegen und konfigurieren.
Einrichtung von Sensoren über den Wizard¶
Pegelsensor-Wizard¶
Es gibt mehrere Wege wie Sie den passenden virtuellen Sensor für die Pegelmessung konfigurieren können. Der Wizard bietet einen einfachen Weg mit einer Eingabemaske die erforderlichen Daten zu erfassen. Im Hintergrund werden alle notwendigen Schritte automatisch ausgeführt. Der manuelle Weg zeigt Ihnen im Detail welche Schritte notwendig sind und wie Sie bei Bedarf einen existierenden virtuellen Sensor anpassen können.
Unter dem Reiter “Konfiguration” klicken Sie im Bereich “Sensoren” auf den Button “Sensor Setup”. Klicken Sie dann auf die Option “Wasserpegel Setup”.

Im sich dann öffnenden Dialog wählen Sie bitte den generischen Flex4-1 Sensor aus und vergeben einen Namen für den neuen virtuellen Sensor (hier im Beispiel “Pegel“).

Zunächst müssen Sie die Distanz zum Flussbett oder Gewässergrund (siehe Kapitel Pegelnullpunkt) ermitteln. Geben Sie den gemessenen Wert in Millimetern im entsprechenden Feld ein (hier im Beispiel 4500).
Nach dem Klick auf “Konfigurieren” wird ein entsprechender virtueller Sensor für Sie angelegt.
Virtuelle Sensoren manuell einrichten am Beispiel vom Pegelsensor¶
Die Messung des Pegels erfolgt über den generischen Sensorport „Flex4-1“. Um den generischen Sensorwert in eine Entfernung umzurechnen, muss ein virtueller Sensor konfiguriert werden.
Erzeugen Sie dazu im Konfigurations-Tab des Geräts einen neuen virtuellen Sensor, indem Sie den entsprechenden Button betätigen. Es öffnet sich die Eingabemaske zum Editieren und Eingeben der Umrechnungsformel
Geben Sie folgende Daten ein:

Weiter unten im selben Dialog, kann nun die Formel eingegeben werden. Fügen Sie eine neue Variable über den Button „Variable hinzufügen“ (siehe roter Pfeil in der nächsten Abbildung) ein und wählen Sie den Flex4-1 Sensor aus. Er sollte die Variable x1 zugewiesen bekommen.
Als Formel geben Sie
x1 * 10 / 4
ein.

Nach dem Speichern haben Sie einen neuen Sensor, der Ihnen die Distanz von Sensor zur nächsten (Wasser-) Oberfläche angibt.
Um daraus die Höhe des Wasserstands zu ermitteln, legen Sie einen weiteren virtuellen Sensor an. Sie müssen für die Formel dieses virtuellen Sensors die Distanz zwischen Pegelnullpunkt und Sensor kennen. Messen Sie dazu den Abstand von Gehäuseunterseite bis zum Gewässergrund bzw. zum definierten Pegelnullpunkt (siehe entsprechendes Kapitel).
Konfigurieren Sie den zweiten virtuellen Sensor mit dem vorher angelegten Distanz-Sensor als x1 und verwenden Sie Ihren Messwert in Millimeter in der Formel. Ist der Sensor z.B. 6,7m über Nullpegelpunkt montiert, verwenden Sie als Formel:
6700 - x1
Vergeben Sie dem virtuellen Sensor einen sprechenden Namen, z. B. „Wasserstand“ oder „Pegel“.

HINWEIS
Nun ist der Sensor für die Anzeige des Wasserstands über den Pegelnullpunkt in Millimeter eingerichtet. Nachträgliche Änderungen an Formeln der virtuellen Sensoren haben keine Auswirkungen auf die bereits übertragenen und berechneten Werte des Sensors
In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, diese Werte nach einer Änderung der Parameter des virtuellen Sensors neu berechnen zu lassen – z.B., wenn man feststellt, dass die vorherige Konfiguration nicht korrekt war. Das Neuberechnen kann manuell über die hier blau markierte Schaltfläche am entsprechenden Sensoreintrag in der Sensorliste angestoßen werden:

Im darauffolgenden Dialog lässt sich die Neuberechnung bei Bedarf auf einen bestimmten Zeitraum eingrenzen:

Weitere Informationen zum Abstand des Geräts zum Gewässer, finden Sie hier